Willi Ostermann
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Tracklisting Album CD1

1. Heimweh nach Köln (Thomas Liessem mit Orchester)
2. Einmal am Rhein
3. Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia
4. Die Mösch
5. Rheinlandmädel (Und sollt ich im Leben ein Mädel mal frei’n)
6. Däm Schmitz sing Frau ess durchgebrannt
7. Ich trinke auf dein Wohl, mein Schatz
8. Drum rat’ ich Dir, zieh’ an den Rhein
9. Ober! Schnell noch eine Runde her
10. Mädel, Mädel komm mit mir den Rhein entlang
11. Summ- un Brumm-Leed
12. Es gibt nur einen deutschen Rhein
13. Rheinische Lieder, schöne Frau’n beim Wein
14. Ons kann nix mieh passiere
15. Denn nur der Rhein mit seiner Fröhlichkeit ist schuld
16. Rötsch mer jet
17. Villa Billa (Jetz hät dat Schmitze Billa en Poppelsdorf en Villa)
18. Och, dann freut sich die Mama un dann freut sich die Tant
19. Da wo die sieben Berge…
20. Bei de Kämmerlings – do geiht die Dühr nit op
21. Denn einmal nur im Jahr ist Karneval
22. Kut erop! Kut erop! Kut erop! Bei Palm’s do ess de Pief verstopp
23. An der Ahr, an der Ahr…
24. Mit Willi Ostermann am Rhein 1. Teil (Potpourri)
25. Mit Willi Ostermann am Rhein 2. Teil (Potpourri)

Tracklisting Album CD2

1. Denk’ nicht an morgen
2. Wenn du wüßtest… mein Kind (Marschlied der Rheinländer)
3. Wer hätt dat vun d’r Tant gedaach
4. Kölsche Mädcher künne bütze…
5. Su schön wor et noch nie! (Su schön wie augenblicklich)
6. Ostermänner Teil 1 (Potpourri)
7. Ostermänner Teil 1 (Potpourri)
8. Ich weiß was von dir …
9. Wat summb dat, wat brummb dat, wat eß en d’r Luff…
10. Adelche – Adelche!
11. Sehnsucht nach dem Rhein
12. Die Höhnerfarm vum Zilla
13. Die Wienanz han ‘nen Has em Pott (Kölsch Katzeleed)
14. Dröm loß mer noch ens schunkele
15. Wenn in Colonia der Karneval beginnt
16. Et geiht nix för ‘ne richt’ge Polkaschrett
17. Eu-Eu-Eugenie
18. Nä – ich mag dich nit mie
19. Dä Klein dä muß ene Nüggel hann (Jo, wat hät hä dann?)
20. Wenn du (noch) eine Schwiegermutter hast
21. Kinddauf-Fess unger Krahnebäume
22. Loblied auf den „34“er Wein
23. Woröm solle mer ald en de Heija gon?
24. Eins ins Andere 1. Teil
25. Eins ins Andere 2. Teil

Info

Willi Ostermann
Heimweh nach Köln – 50 unvergessliche Lieder

Willi Ostermann wurde am 1. Oktober 1876 in Mülheim am Rhein geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Deutz, das zu der Zeit Garnisonsstadt war. Dort kam er früh mit den durchziehenden Militärmusikkapellen in Kontakt.

Bereits in der Schule verfasste er Parodien in Kölner Mundart und kannte immer die neuesten Karnevalslieder auswendig. Er machte eine Lehre als Schlosser und als Schriftsetzer. 1895 wurde Ostermann Mitglied in einem Laientheater Ensemble. Daneben trug er in Gasthäusern eigene Gedichte und Lieder vor. 1906 wurde der Vorsitzende einer Kölner Karnevalsgesellschaft auf ihn aufmerksam. Er wurde gebeten, einen Karnevalsschlager für die Session 1906/1907 zu schreiben. So entstand der Titel „Däm Schmitz sing Frau eß durchgebrannt“ 1908 gewann Ostermann den Preis für das beste Lied in Kölner Mundart. In den folgenden Jahren konnte er diese Erfolge fortsetzen und konnte mittlerweile seinen Lebensunterhalt davon bestreiten. Er sang die meisten Titel selbst, schrieb aber auch für andere Künstler. Der Titel „Rheinland-Mädel“ verkaufte allein eine Million Platten.

Ende der 20er Jahre hatte Willi Ostermann aufgrund der Weltwirtschaftskrise weniger und schlechter bezahlte Auftritte und er verlegte nun auch Lieder anderer Komponisten und gab das Humor-Wochenblatt „Tünnes und Schäl“ heraus. 1930 gelang ihm der Klassiker „Och, wat wor dat fröher schön doch en Colonia“, der noch heute zu den Standardtiteln im Kölner Karneval zählt.

Seinen letzten Auftritt absolvierte Willi Ostermann im Juli 1936 in Bad Neuenahr, wo er auf der Bühne zusammenbrach und sofort in das Kölner Krankenhaus Lindenburg eingeliefert wurde, wo er am Magen operiert wurde. Dort schrieb er auch sein letztes Lied „Heimweh nach Köln“, den meisten bekannt als „Ich mööch zo Foß noh Kölle jon“. Am 6. August 1936 starb Ostermann im Krankenhaus. Auf seiner Beerdigung, deren Trauerzug von 35000 Zuschauern gesäumt war, wurde zum ersten Mal das letzte Ostermann-Lied „Heimweh nach Köln“ öffentlich aufgeführt. Es sollte nach seinem Tod zu seinem bekanntesten Lied werden.